WP-CLI – was ist das, was brauche ich dafür und wie installiere ich das?

In der Regel bedient ihr eure WordPress-Installation(en) vermutlich über das ganz normale Backend. Mit der „WP-CLI“ gibt es ein Programm für die Kommandozeile, das als Alternative für viele Backend-Aufgaben genutzt werden kann und ein paar Vorteile bietet.

Zur Administration der eigenen WordPress-Installation ist der offensichtlichste Weg für die meisten User wohl die Nutzung des Web-Backends oder vielleicht eine Smartphone-App.

Seit einigen Jahren gibt es mit der WP-CLI aber eine weitere Möglichkeit, die mehr als nur einen Blick wert ist: die Nutzung vieler WordPress-Backend-Funktionen über die Kommandozeile. Jetzt denkt ihr vielleicht: „Kommandozeile? Klingt kompliziert, und warum sollte ich mir das anschauen? Mit der grafischen Oberfläche kann ich doch alles machen, und das ist so einfach.“ Berechtigte Frage. Hier erkläre ich euch, was die WP-CLI überhaupt ist und welche Vorteile sie gegenüber dem „normalen“ Backend von WordPress bietet.

Starter-Content für WordPress-Themes

Über die Starter-Content-Funktion können Themes seit WordPress 4.7 Inhalte mitliefern, die sich in eine frische Installation übernehmen lassen. So müssen Nutzer nicht komplett bei Null anfangen.

Um den Einstieg in ein Theme und die manchmal vielen Optionen zu erleichtern, können Theme-Entwickler eine XML-Datei mit Demo-Daten bereitstellen, die von den Usern dann importiert werden können.

Neben dieser Möglichkeit gibt es seit WordPress 4.7 die »Starter Content«-Funktion, die gegenüber der XML-Variante ein paar Vorteile bietet:

  • Es muss keine Datei importiert werden, weil die Starter-Inhalte direkt in das Theme integriert sind. Damit fällt ein – für einige potenziell schwieriger – Schritt weg.
  • Die Anzeige der Starter-Inhalte geschieht im Customizer, wo vor der Übernahme noch Dinge angepasst werden können.

Den WordPress-Editor um einen eigenen Button erweitern

Die Erweiterung des Editors um eigene Buttons ist eine schöne und nutzerfreundliche Alternative zu Shortcodes oder dem Einfügen von Markup in der Textansicht.

Für die meisten gängigen Aktionen der Textverarbeitung stellt der TinyMCE-Editor in WordPress Buttons bereit. Es gibt aber Themes, die beispielsweise die Hervorhebung eines Textabschnittes durch festgelegtes HTML-Markup erlauben. Dieses Markup kann der Nutzer dann etwa über Shortcodes (keine gute Idee, da die Auflösung der Shortcodes nach einem Theme-Wechsel nicht mehr funktioniert) oder die Textansicht des Editors einfügen – eine schönere Lösung ist aber ein entsprechender Button im Editor.

Seit WordPress 4.8 gibt es eine JavaScript-API, um den TinyMCE-Editor zu verändern oder auch neue Instanzen nach Laden der Seite zu erstellen. Damit ist es relativ einfach, zusätzliche Buttons in den Editor einzufügen.

Was in ein WordPress-Theme gehört – und was nicht

Ein WordPress-Theme sollte sich nur um die Präsentation des Inhalts kümmern, und nicht um Funktionen, die dem Nutzer die Erstellung von Inhalten ermöglichen.

Viele Themes bringen Funktionen mit, die dem Nutzer nur im ersten Moment helfen. Sobald ein Theme-Wechsel ansteht, sind diese Funktionen, die über die Präsentation der Inhalte hinausgehen, nicht mehr da – ebensowenig Inhalte, die eventuell damit erstellt wurden.

WordPress-Contributor werden: Der Weg zum ersten Patch

In diesem Beitrag zeige ich euch, wie ihr einen Patch für den WordPress-Core erstellen könnt – inklusive der notwendigen Vorbereitungen.

Ich nutze WordPress nun schon seit ein paar Jahren und habe mich bereits mit Theme- und auch ein bisschen mit Plugin-Entwicklung auseinandergesetzt. Was ich bisher noch nicht angegangen bin, ist das Beitragen (contributing) zum Core von WordPress, also der Software selbst. In diesem Artikel werde ich euch den Weg zum ersten Core-Patch inklusive notwendiger Vorbereitungen vorstellen.