Den WordPress-Editor um einen eigenen Button erweitern

Die Erweiterung des Editors um eigene Buttons ist eine schöne und nutzerfreundliche Alternative zu Shortcodes oder dem Einfügen von Markup in der Textansicht.

Für die meisten gängigen Aktionen der Textverarbeitung stellt der TinyMCE-Editor in WordPress Buttons bereit. Es gibt aber Themes, die beispielsweise die Hervorhebung eines Textabschnittes durch festgelegtes HTML-Markup erlauben. Dieses Markup kann der Nutzer dann etwa über Shortcodes (keine gute Idee, da die Auflösung der Shortcodes nach einem Theme-Wechsel nicht mehr funktioniert) oder die Textansicht des Editors einfügen – eine schönere Lösung ist aber ein entsprechender Button im Editor.

Seit WordPress 4.8 gibt es eine JavaScript-API, um den TinyMCE-Editor zu verändern oder auch neue Instanzen nach Laden der Seite zu erstellen. Damit ist es relativ einfach, zusätzliche Buttons in den Editor einzufügen.

Was in ein WordPress-Theme gehört – und was nicht

Ein WordPress-Theme sollte sich nur um die Präsentation des Inhalts kümmern, und nicht um Funktionen, die dem Nutzer die Erstellung von Inhalten ermöglichen.

Viele Themes bringen Funktionen mit, die dem Nutzer nur im ersten Moment helfen. Sobald ein Theme-Wechsel ansteht, sind diese Funktionen, die über die Präsentation der Inhalte hinausgehen, nicht mehr da – ebensowenig Inhalte, die eventuell damit erstellt wurden.

WordPress-Contributor werden: Der Weg zum ersten Patch

In diesem Beitrag zeige ich euch, wie ihr einen Patch für den WordPress-Core erstellen könnt – inklusive der notwendigen Vorbereitungen.

Ich nutze WordPress nun schon seit ein paar Jahren und habe mich bereits mit Theme- und auch ein bisschen mit Plugin-Entwicklung auseinandergesetzt. Was ich bisher noch nicht angegangen bin, ist das Beitragen (contributing) zum Core von WordPress, also der Software selbst. In diesem Artikel werde ich euch den Weg zum ersten Core-Patch inklusive notwendiger Vorbereitungen vorstellen.