Bilder vom Smartphone mit WordPress veröffentlichen

Die Idee, Bilder direkt vom Smartphone auf die eigene WordPress-Installation zu befördern ist nicht neu. Die offizielle WordPress-App für Android und iOS übernimmt diese Aufgabe seit langem und auch andere Projekte haben vereinzelt einen Vorstoß in diese Nische gewagt.

Auftritt: IsyPress

An einer solchen App versucht sich nun auch das deutsche Community-Urgestein Ralf Wiechers. Seine IsyPress-App stellt eine relativ simple Verbindung zwischen dem lokalen Fotoalbum auf iOS und der WordPress-REST-API her. Einmal mit Zugangsdaten ausgestattet kann IsyPress mit wenigen Handgriffen Bilder hochladen und veröffentlichen. Wie geschaffen für Foto-Blogs.

Der WordPress-Editor der Zukunft – Gutenberg

Egal ob WordPress zum Bloggen, Podcasten, als CMS oder als Backend-System für Apps eingesetzt wird – der Editor ist fast unausweichlich der Teil der Nutzeroberfläche, in dem wir die meiste Zeit verbringen. Grund genug, dem Gutenberg-Projekt, das sich anschickt, dieses Interface neu zu erfinden, einen genaueren Blick zu widmen.

Eine kurze Geschichte des WordPress-Editors

Am Anfang war der Editor. In den frühen Tagen von WordPress, als das System noch gänzlich auf Blogging ausgerichtet war, kam der Editor ohne viele Extras aus. Text, der in das Editor-Feld eingegeben wurde, fand seine Entsprechung als ausgegebener Inhalt im Frontend, dem öffentlichen Teil der Seite.

Mit der Zeit kamen weitere Funktionen hinzu. Shortcodes erlauben als Platzhalter den einfachen Einsatz komplexerer Code-Schnipsel oder vorgefertigter Inhalte. oEmbeds ermöglichen das Einbetten von Inhalten fremder Plattformen wie Twitter, Youtube oder anderer WordPress-Blogs. Außerhalb des Editors besteht das Konzept der Widgets, die als Inhalts-Module zwar eine gewisse Ähnlichkeit mit Inhalten des Editors haben, aber über eine zwei vollkommen losgelöste Oberflächen bearbeitet werden können.

WordCamp Harare und ein neues Simbabwe

Zu einem WordCamp auf einem anderen Kontinent zu reisen, kann nicht nur buchstäblich den eigenen Horizont erweitern, sondern auch das Bewusstsein für Privilegien schärfen, die in Mitteleuropa als relativ selbstverständlich gelten. Manchmal kann sich ein interkontinentaler WordCamp-Besuch dabei ganz nah am Rand politischer Umwälzungsprozesse von historischer Bedeutung bewegen, wie in diesem Fall …

Montag, 9. Oktober 2017:
Robert Gabriel Mugabe, seit 1980 Präsident von Simbabwe, strafversetzt seinen Finanzminister Patrick Chinamasa an die Spitze des neu geschaffenen Ministeriums für Cyber Security. Chinamasas Aufgabe: Social Media zu überwachen—in einem Land, in dem 95% der Bevölkerung mobil online sind.

WordPress-Themes mit Twig und Timber erstellen

Für WordPress ist eine große Auswahl an fertigen Themes verfügbar. Aber oft gibt es Sonderwünsche oder Bedarf an einem individuellen Design. Dann ist etwas Handgestricktes oft unvermeidlich.

In WordPress werden Templates so programmiert, dass HTML und PHP vermischt werden. Um ein eigenes Theme entwickeln zu können, sind daher bestimmte grundlegende PHP-Kenntnisse oder zumindest die Bereitschaft zur Beschäftigung mit der Programmiersprache erforderlich. Dazu kommt auch noch, dass WordPress sehr viele Funktionen in der Form von sogenannten Template-Tags anbietet.

Für manche Personen kann das eine Hürde sein, in WordPress einzusteigen.

Zum Beispiel:

  • ist nicht jeder Frontend Entwickler/- in oder Webdesigner/-in bereit, viel Zeit in das Lernen PHP zu investieren.
  • kennen viele PHP-Entwickler sich mit WordPress nur begrenzt aus und finden es, sagen wir mal, etwas gewöhnungsbedürftig.
  • müssen Entwickler, die von anderen Content-Management-Systeme kommen, komplett umdenken.

Hinzu kommt, dass das Mischen von PHP und HTML auch ein gewisses Risiko in sich birgt. Weil PHP auf dem Server ausgeführt wird, können versehentlich Sicherheitslücken entstehen, wenn Daten nicht korrekt validiert oder bereinigt werden. Eine Möglichkeit die genannte Probleme zu lösen, wäre eine Template-Engine. Damit kann nach dem „Model View Controller“-Muster, kurz MVC, gearbeitet werden.

i18n und L10n von Themes

Internationalisierung und Lokalisierung tragen z.B. zur Verbreitung von Themes bei. Zunächst muss jedoch das eine erledigt sein, bevor das andere begonnen werden kann. Darum soll es in diesem Artikel gehen. Was muss ich als WordPress Theme-Entwickler/-in tun, damit mein Theme übersetzt werden kann.

Numeronyme, wo man nur hinschaut

Ich nehme an, den meisten von euch geht es genauso: Wenn man mit den Abkürzungen wie i18n und L10n noch nicht so häufig konfrontiert wurde, fühlt man sich anfangs erst einmal etwas verloren. Liest man dann einen Text, in dem der Autor fast beiläufig weitere dieser Numeronyme wie g11n, a11y oder p13n einfließen lässt, kommt schnell die Vermutung auf, hier würde sich jemand auf unsere Kosten amüsieren wollen. Dabei handelt es sich rein schreibtechnisch um Begriffe, die nur mit ihrem Anfangs- und Endbuchstaben geschrieben werden und wo alle weiteren Buchstaben durch die Anzahl derselben ersetzt werden.

Für diesen Artikel sind die Numeronyme i18n und L10n wichtig. i18n steht für Internationalization (Internationalisierung). Mit L10n wird der Begriff Localization (Lokalisierung) abgekürzt. Es wird im Gegensatz zu den anderen Numeronymen mit einem großen L geschrieben, um Verwechslungen zu vermeiden. Beide werden seit einiger Zeit sehr gern zu g11n,  sprich Globalization (Globalisierung), zusammengefasst.

WordCamp Köln 2017 angekündigt

Nach dem WordCamp Berlin im Mai war für dieses Jahr bisher kein weiteres WordCamp in Deutschland in Sicht. Dank eines engagierten Orga-Teams, das sich im Mai relativ spontan zusammenfand, können wir uns aber doch noch einen Termin für den Herbst in unsere Kalender eintragen.

Vom 17. bis 19. November dürfen wir alle in der Domstadt zu Gast sein. Das WordCamp wird freitags mit einem Contributor Day beginnen. Die beiden eigentlichen Tage der Veranstaltung – mit Vortragsprogramm – werden nach den guten Erfahrungen des WordCamp Köln im vergangenen Jahr vollständig als Barcamp durchgeführt werden. Im Voraus steht also kein fester Plan von Inhalten oder Speakern. Ein Umstand, der Barcamp-Neulingen etwas chaotisch erscheinen mag, sich auf unzähligen Barcamps Jahr für Jahr aber als überaus erfolgreich herausstellt. Ein gutes Beispiel für diesen Erfolg ist der Sessionplan des letztjährigen WordCamp Köln.

WordPress Global Translation Day 2017

Als Workshop-Tag ist der Global Translation Day die perfekte Anlaufstelle für alle, die schon immer mal an der Übersetzung von WordPress mithelfen wollten.

Rund die Hälfte aller WordPress-Installationen weltweit nutzt eine nicht englische Sprachversion. Weil dafür mittlerweile nicht nur der WordPress-Core, sondern auch viele tausend Plugins und Themes übersetzt werden, können die Gruppen freiwilliger Übersetzerinnen und Übersetzer gar nicht groß genug sein. Um möglichst vielen Interessierten einen Einblick in die Arbeit der ehrenamtlichen Übersetzer/innen zu geben und an einem Tag gemeinsam weltweit an Übersetzungen zu arbeiten, wurde im letzten Jahr der Global Translation Day initiiert.

Weil die Vorbereitungen für den nächsten Global Translation Day gerade in die heiße Phase eintreten, habe ich in Paris mit der Leiterin des internationalen WordPress Übersetzungs-Teams (der Polyglots) Petya Raykovska gesprochen: