Was sind WordPress-Meetups?

Wie viele andere Opensource-Projekte verfügt auch WordPress nicht nur über eine aktive internationale und nationale Community, sondern ist auch auf lokaler Ebene stark vertreten. Dort sind Meetups die erste Anlaufstelle für WordPress-Interessierte aller Art.

Meetups im Wandel der Zeit

Lange bevor der Begriff „Meetup“ geprägt wurde, gab es sie schon. Kleine Treffen von WordPress-Anwenderinnen und -Anwendern. Nach eigener Aussage fanden die ersten Zusammenkünfte dieser Art im Wohnzimmer des WordPress Mit-Gründers Matt Mullenweg statt, der anderen Nutzern beim Aktualisieren ihrer Installationen half – in den den ganz frühen Versionen, als Updates noch manuell ausgeführt werde mussten.

Heute verstehen wir Meetups als lokale Treffen für WordPress-Interessierte allen Alters, unabhängig von Vorwisse, beruflichen oder privaten Hintergründen. Sie sind weltweit in vielen größeren (und einigen kleineren) Städten und werden ausschließlich von Freiwilligen organisiert.

Blogposts vor der Veröffentlichung teilen

Egal, ob für Korrekturen oder zum Einholen zweiter Meinungen, Blog-Beiträge vor der Veröffentlichung mit anderen zu Teilen kann in vielen Fällen hilfreich sein. Das Plugin "Public Post Preview" hilft.

Der neueste Beitrag ist fertig geschrieben, alle Kommas gesetzt, alle Fehler ausgebügelt. Alles bereit für die Veröffentlichung. Oder doch nicht? Wer regelmäßig schreibt weiß, dass man selbst die eigenen Fehler meist garnicht sieht. Gut, dass es Freunde und Bekannte gibt, die vorab gerne einen Blick auf Entwürfe von Texten werfen.

Das Dilemma: Wie kommt der Text zu Korrektur?

Um Beiträge vor deren Veröffentlichung zu Teilen, müssten wir unseren Korrekturleserinnen und -lesern vorab den Text entweder in Form eines Dokuments, zum Beispiel als Google Doc, PDF oder Word-Datei zukommen lassen, oder sie mit einem eigenen Account in unserer WordPress-Installation ausstatten. Während das alles durchaus gangbare Wege sind, lässt sich dieser Workflow mit einem kleinen WordPress-Plugin noch entscheidend verbessern.

WordPress mit Custom-Post-Types erweitern

Seit Version 3.0 erlaubt WordPress das Anlegen eigener Inhaltstypen, sogenannter Custom-Post-Types. Wofür können diese eingesetzt werden?

Nachdem wir im ersten Artikel dieser kleinen Serie die Post-Types genauer angesehen haben, die mit WordPress zusammen ausgeliefert werden, wird es Zeit für den nächsten Schritt: das Hinzufügen eigener Post-Types.

Vorbereitungen

Zum Anlegen unseres Custom-Post-Types benötigen wir einige Zeilen PHP-Code. Diese lassen sich entweder in der functions.php-Datei eines Child-Themes oder in Form eines kleinen Plugins für unsere WordPress-Installation bereitstellen.
Die Plugin-Lösung ist definitiv zu bevorzugen, weil wir auf diesem Weg nicht nur Design und Funktion unserer Seite voneinander getrennt halten, sondern auch sicher stellen, dass unser Post-Type unbeeindruckt von Theme-Wechseln weiter seinen Dienst verrichten kann.

Was sind Post-Types in WordPress?

Die Inhalte in WordPress werden grundsätzlich in sogenannte Post Types einsortiert. Schauen wir uns also an, wie sich die Post Types unterscheiden und wie WordPress uns erlaubt diese zu erweitern.

Alle Inhalte für deren Anzeige und Verwaltung wir WordPress nutzen, werden in Form sogenannter Post-Types gespeichert. Wer zufällig ausgewählte Passanten in der Fußgängerzone auf WordCamps fragt, welche Post-Types WordPress standardmäßig ausliefert, wird vermutlich mindestens drei davon genannt bekommen: Beiträge (Posts), Seiten (Pages) und Anhänge (Attachments). Tatsächlich gibt es darüber hinaus noch einige, weniger offensichtlich als solche erkennbare Post-Types im WordPress Core. Schauen wir uns die einzelnen Inhaltstypen also etwas genauer an.

Beiträge

WordPress Ursprung liegt in einer Blogging-Software namens b2 und auch das junge WordPress war als reines Blogging-Tool vorgesehen. Da ist es wenig verwunderlich, dass der erste Post-Type für Blog-Beiträge vorgesehen war.

Diese Beiträge, oder Posts, werden von WordPress in umgekehrt chronologischer Reihenfolge angezeigt, die neuesten immer als erste. Jeder Beitrag gehört mindestens einer Kategorie an und kann mit beliebigen Schlagworten versehen werden. Für Beiträge werden vom System standardmäßig RSS-Feeds angelegt, die von potentiellen Leserinnen und Lesern abonniert werden können.

Die WordPress-Community – wer oder was ist das eigentlich?

Immer wird von „der Community“ gesprochen, aber so richtig klar ist der Begriff nicht definiert, obwohl die Community immer wieder als Begründung herhalten muss. Aber was umfasst der Begriff eigentlich und was geht damit einher? Die Suche nach einer Definition.

WordPress hat eine Philosophie – da finden sich einige interessante Leitlinien. WordPress soll zum Beispiel nur dann etwas umsetzen, wenn mindestens 80% es am Ende auch nutzen. Die Entwicklerinnen sollen nicht auf eine laute Minderheit von Entwicklern hören, sondern sich an der Mehrheit der Endnutzerinnen orientieren. Aber woher wissen wir, ob ein Feature diesen Ansprüchen genügt, oder nicht? Der Text schlägt vor, diese Erkenntnisse durch einzelne Befragungen bei WordCamps zu finden. Also eine Interpolation basierend auf einem Mini-Sample. Ob das so sinnvoll ist?

Brauche ich einen Pagebuilder?

Der Einsatz von Pagebuildern wird nicht selten als Pflichtübung verstanden. Aber ist die Nutzung der Editor-Erweiterungen tatsächlich immer nötig?

In den letzten Jahren erfreut sich die Pagebuilder genannte Klasse von Plugins großer Beliebtheit. Sie erweitern oder ersetzen den WordPress-Editor und erlauben es, komplexere Layouts (meist) ohne das Schreiben von Code zu erstellen.
Doch wann ist der Nutzen, den wir aus dem Einsatz dieser ressourcenhungrigen Plugins ziehen, es wert, unser Projekt mit großer technischer Schuld zu beladen?

Vorab

Ich werde mich in den folgenden Punkten ausschließlich auf technische Punkte beschränken. Ein „Ich mag diesen Pagebuilder!“ oder „Der Kunde will das!“ sind Argumente, die sich erfahrungsgemäß nicht rational angehen lassen. Das verbleibende, ultimative Argument ist dann natürlich „Das Geld reicht für keine andere Lösung.“ Während das auf Multipurpose-Themes zutreffen mag, ist es kein Freifahrtschein für den Einsatz von Pagebuildern. Werfen wir also einen Blick auf die verschiedenen Szenarien:

Starter-Content für WordPress-Themes

Über die Starter-Content-Funktion können Themes seit WordPress 4.7 Inhalte mitliefern, die sich in eine frische Installation übernehmen lassen. So müssen Nutzer nicht komplett bei Null anfangen.

Um den Einstieg in ein Theme und die manchmal vielen Optionen zu erleichtern, können Theme-Entwickler eine XML-Datei mit Demo-Daten bereitstellen, die von den Usern dann importiert werden können.

Neben dieser Möglichkeit gibt es seit WordPress 4.7 die »Starter Content«-Funktion, die gegenüber der XML-Variante ein paar Vorteile bietet:

  • Es muss keine Datei importiert werden, weil die Starter-Inhalte direkt in das Theme integriert sind. Damit fällt ein – für einige potenziell schwieriger – Schritt weg.
  • Die Anzeige der Starter-Inhalte geschieht im Customizer, wo vor der Übernahme noch Dinge angepasst werden können.