Das richtige WordPress-Hosting finden

Die Auswahl an Webhostern verändert sich fast täglich. Die Anbieter unterbieten sich gegenseitig mit immer günstigeren Paketen. Aber worauf muss man bei WordPress-Hosting achten?

Ohne Hosting keine Website. Egal ob WordPress der reines HTML – jedes online verfügbare Dokument muss irgendwo auf einem Server liegen. Hosting ist Geschmacksache. Was meine persönlichen Erwartungen und Anforderungen befriedigt, mag für andere nicht passen. Mein Fokus in diesem Artikel wird daher nicht auf einzelnen Anbieter liegen, obwohl ich für alle Interessierten am Ende eine kleine Liste zusammengestellt habe. Ich werde vielmehr versuchen festzumachen, anhand welcher allgemeiner Merkmale ich gute Hoster definiere.
Worauf gilt es also zu achten, wenn wir uns einen neuen Hoster suchen?

1. Der gute Umgangston – Support und Reaktionszeit

Das erste Kriterium ist ebenso subjektiv wie wichtig: der Kontakt zum Anbieter. Wenn später einmal die Luft brennt, ist ein Kundendienst mit ewigen Reaktionszeiten, mäßig sachkundigem oder unfreundlichem Personal so viel wert, wie kein Kundendienst.
Ob telefonische Erreichbarkeit, Ticket-System, Live-Chat oder Rauchzeichen die angenehmere Kommunikationsform sind, hängt von der Situation und persönlichen Vorlieben ab. Ich kann zum Beispiel mit Chat-Kommunikation hervorragend leben, so lange sie bei Bedarf halbwegs in Echtzeit abläuft.

Ist AMP die Zukunft?

Das maßgeblich von Google vorangetriebene Projekt "Accelerated Mobile Pages" will Websites schneller und mobiloptimiert ausliefern. Aber was ist mit HTML?

Vorab: Wenn ich heute von AMP spreche, dürfen auch Ansätze wie der von Facebook mit Instant Articles nicht vernachlässigt werden. Das Konzept ist in beiden Fällen das gleiche: Inhalte sollen aus dem freien Internet auf die geschlossenen Plattformen der Internet-Giganten wandern.
Das Versprechen der Anbieter ist eine schnellere Auslieferung der Beiträge (Stichwort: Ladezeiten) und Monetarisierbarkeit aktuell durch Anzeigen.

Die Technik hinter AMP

Werfen wir einen Blick in die Dokumentation, so stellen wir schnell fest, dass AMP nicht anderes ist, als ein etwas eingekochtes HTML. Die Anzahl der verfügbaren Tags ist etwas geringer, die Nutzung von CSS und JavaScript eingeschränkt.

In einigen Fällen sehen Tags etwas anders aus, als wir es von HTML gewohnt sind. So wird aus

<img src="welcome.jpg" alt="Welcome" height="400" width="800"></img>

In der AMP-Version folgendes:

<amp-img src="welcome.jpg" alt="Welcome" height="400" width="800"></amp-img>

WordPress 4.7 – ein Überblick

Mit jedem neuen WordPress-Release kommen neue Features, Verbesserungen und Fehlerbehebungen. Was erwartet uns in WordPress 4.7?

Das nächste WordPress Update – Version 4.7 – ist für heute angekündigt. Erfahrungsgemäß gehen Updates im Laufe des späten Abends online, wir haben also den ganzen Tag Zeit, uns seelisch und moralisch auf das Update einzustellen.
Welche Änderungen stehen uns heute noch ins Haus?

Für alle, denen dieser Artikel zu lang ist, haben wir heute drüben im PressWerk eine knapp 40 minütigen Episode zu WordPress 4.7 veröffentlich.

Mediathek und Bilder

PDF Vorschau

Wer schonmal PDF-Dateien in die Mediathek geladen hat, weiß, dass diese in der Medien-Übersicht bisher ohne Vorschau-Bild dargestellt wurden. Zukünftig kann WordPress auch für PDFs automatisch Vorschaubilder anlegen. Was nach einem netten Feature im Backend klingt, könnte auch Anbieter von eBooks oder anderen digitalen Produkten Vorteile bringen: warum sollte ein Thumbnail des PDFs nicht zum Beispiel als Produktvorschau im Frontend angezeigt werden?

WordPress durchleuchten

Wer WordPress einrichtet läuft Gefahr etwas zu übersehen und potentiellen Angreifern damit das Leben leichter zu machen. Tools wie wpcheck helfen beim Aufspüren solcher kleiner Fehler.

In den vergangenen Jahren Monaten ist die Vielfalt an Kommandozeilen-Tools für WordPress geradezu explodiert. Sei es wp cli, mit dem ganze WordPress-Installationen über SSH verwaltet und gesteuert werden können oder kleine Helfer, die lokal installiert werden und Aufschluss über den Zustand einer WordPress-Instanz geben.

Schnelle Tests mit wpcheck

Von Sergej Müller – ja dem Sergej Müller – entwickelt, stellt wpcheck ein schlankes Tool für den schnellen WordPress-Sicherheitstest dar. Der Funktionsumfang von wpcheck ist schnell erklärt: einmal installiert lassen sich WordPress-Seiten mit einem einfachen Befehl auf eine ganze Reihe kleiner Unachtsamkeiten hin überprüfen.

Die Sache mit der Suchmaschinenoptimierung

Die Nutzung von SEO-Plugins ist für viele (semi-)­professionelle Bloggerinnen und Blogger ein absolutes Muss. Doch was tun, wenn man zu einem Wechsel des Plugins gezwungen ist?

Wenn man mich in den vergangenen Jahren gefragt hat, welches SEO-Plugin ich für WordPress empfehlen könne, war meine Antwort immer klar: „wpSEO“. Im Vergleich zu vielen Mitbewerbern verfügte wpSEO über ein sauberes und klar strukturiertes Interface, eine nerd-kompatible Dokumentation und den besten (deutschsprachigen) Support, den ich mir überhaupt vorstellen konnte.

Seit Sergej im Juni 2015 seinen Rückzug aus der WordPress-Community angekündigt hat, habe ich das Schicksal von wpSEO stets als ungewiss wahrgenommen. Zunächst fand sich kein geeigneter Käufer für das Projekt, dann kam doch der Verkauf, gefolgt vom Launch eines wpSEO-Blogs und seit November ’15 einer Reihe von Updates, die für meinen Geschmack in die falsche Richtung gehen.

Feed-Tracking mit FeedPress

Ähnlich wie der inzwischen von Google aufgekaufte Dienst Feedburner ermöglicht FeedPress das Tracken von Zugriffen und Klicks auf Beiträge in einem RSS-Feed.

Als wir mit dem PressWerk Podcast im letzten Jahr in den DEWP Planet-Feed gekommen sind, war ich besonders neugierig, wie sich das auf unsere Besucherzahlen auswirken würde. Als alter Daten-Nerd war mir ein Vorher-/Nachher-Unterschied der Zugriffe nicht genug. Ich habe mich auf die Suche nach einer Tracking-Lösung gemacht.

Das Problem mit Feedburner

Der 2004 gegründete Feed-Analyse und -Tracking Dienst Feedburner stirbt seit dem Kauf durch Google 2007 einen langsamen aber sicheren Tod. Google hat im Laufe der Zeit APIs abgeschaltet und Funktionen eingestellt.

Ein weiteres Schloss an der Tür

Mit 2-Faktor-Authentifizierung werden dieser Tage viele online Services abgesichert. Selbstverständlich gibt es auch für WordPress Lösungen in den verschiedensten Geschmacksrichtungen.

Die Idee, bei Anmeldung neben einem Passwort noch eine zweite Bestätigung in Form eines Codes zu verlangen, ist nicht neu. Weil dann für einen Angriff nicht nur ein Passwort erraten, sondern auch etwas physisches (TAN-Liste, Code-Generator, Mobiltelefon) in Besitz gebracht werden muss, erhöht eine richtig implementierte 2-Faktor-Authentifizierung den Schutz – zum Beispiel – des WordPress-Backends erheblich.

Die Qual der Wahl

Seit 2013 fasziniert mich die Idee, meine WordPress-Instanzen mit einem zweiten Faktor zusätzlich zu schützen. Anfänglich war das Angebot an Plugins auf WordPress.org überschaubar (und wenig berauschend).

Mit dem Auftauchen kommerzieller Anbieter wie Duo oder Clef kam etwas Bewegung in die Szene. Für mich persönlich war es aber keine Option, meinen WordPress-Login an einen Drittanbieter zu koppeln, von dessen Infrastruktur am Ende im Zweifelsfall abhängt, ob meine Nutzer sich anmelden können oder nicht.