Übersetzungsplattform mit GlotPress und Traduttore erstellen

Wer schon mal an WordPress oder einem der Plugins und Themes in den offiziellen Verzeichnissen mitübersetzt hat, wird translate.wordpress.org kennen – eine Plattform, auf der die Übersetzungen für (unter anderem) den WordPress-Core und viele tausend Plugins und Themes gepflegt werden.

Dahinter steht GlotPress, das es als WordPress-Plugin gibt, sodass sich theoretisch jeder und jede selbst eine solche Plattform aufsetzen kann, um zum Beispiel Übersetzungen für Plugins und Themes von Kundenprojekten zu pflegen (oder andere pflegen zu lassen), ohne für jedes Übersetzungsupdate auch ein Update des Themes oder Plugins bereitstellen zu müssen.

Für ein bisschen mehr Komfort dabei sorgt Traduttore, entwickelt von required, das zum Beispiel automatisch Strings aus Code-Repositorys extrahieren und Sprachpakete erstellen kann, auf die eine WordPress-Installation dann zugreift, als würden sie von translate.wordpress.org kommen.

Wiederverwendbare Blöcke zwischen Sites einer Multisite synchronisieren

Im Block-Editor können wiederverwendbare Blöcke erstellt werden. Diese Blöcke lassen sich dann wie Core- und Plugin-Blöcke normal einfügen. Sobald eine Instanz dieses Blocks bearbeitet wird, wird überall diese aktualisierte Version ausgespielt.

Ein nützlicher Anwendungsfall für diese wiederverwendbaren Blöcke ist beispielsweise die Darstellung von Team-Mitgliedern, wenn einzelne davon auch auf anderen Seiten als Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner angezeigt werden sollen. Hier zeige ich, wie sich diese Blöcke zwischen mehreren Sites einer Multisite synchronisieren lassen, um über das gesamte Netzwerk hinweg immer den aktuellen Stand anzuzeigen.

Rian Rietveld über WordPress-Barrierefreiheit

Auf dem WordCamp Europe hatte ich die Gelegenheit, mit Rian Rietveld über Barrierefreiheit im Allgemeinen und das Accessibility-Team des WordPress-Projekts im Speziellen zu sprechen. Zu dieser Zeit war Rian noch Lead des Teams, inzwischen ist sie zurückgetreten. Die Themen, über die wir gesprochen haben, sind dennoch unverändert relevant.

Simon: Lass uns über Barrierefreiheit sprechen. In den Niederlanden hattest du eine ganz schöne Reise zum Thema. Was ist die Geschichte dahinter?

Rian: Nun, ich war eine Web-Entwicklerin und ich war selbstständig, und dann beschloss die niederländische Regierung, dass alle Regierungs-Websites barrierefrei sein müssen. Und dann dachte ich, na ja, das ist ein riesiger Markt und eine Menge Geld. Also habe ich mich selbst weitergebildet. Ich habe an Kursen teilgenommen und mich zertifizieren lassen. Und dann kam die Arbeit. Für mich war es zunächst eine finanzielle Entscheidung, und es hat sehr gut für mich funktioniert. Und dann habe ich Menschen getroffen, die blind sind und das Internet nutzen und ich habe gesehen, wie sie sich abmühen mussten und dann kam das Einfühlungsvermögen.

Schließlich bekam ich Kunden, die blind waren und WordPress benutzten – sie hatten Probleme, und ich dachte mir, vielleicht kann ich versuchen, WordPress zu verbessern oder den Entwicklerinnen und Entwicklern Tipps geben, wie sie die Dinge verbessern können. Dabei entdeckte ich dann, dass es ein Accessibility-Team gibt. Also habe ich mich ihnen angeschlossen, und meine Reise in Sachen Barrierefreiheit in WordPress hat begonnen. Wir versuchen, unser Bestes zu tun, um alle zu überzeugen, was wichtig ist und warum es vor allem für ein so großes Projekt wichtig ist, denn etwa 20 Prozent aller Menschen profitieren von einer besseren WordPress-Website.

Warum sollte ich mich überhaupt für Barrierefreiheit interessieren?

Fehler im Code einer WordPress-Site mit Sentry loggen

Ob während der Entwicklung oder des Live-Betriebs: es ist hilfreich, wenn im Code auftretende Fehler festgehalten werden, damit sie behoben werden können. Sentry bietet diese Möglichkeit und ist recht schnell eingerichtet – hier zeige ich, wie das funktioniert und mit WordPress genutzt werden kann.

Mit Sentry können Fehler geloggt werden, die in einer Anwendung auftreten. Im WordPress-Kontext sind das in der Regel Fehler im PHP- und JavaScript-Code.