Die unaufgeforderte Meinung eines Mannes zum weiblichen WordPress-5.6-Release-Team

Eric Mann ist Entwickler aus dem pazifischen Nordwesten der Vereinigten Staaten. Diesen Beitrag haben wir mit Erics freundlicher Erlaubnis aus dem Englischen übersetzt. Die originale Version findet sich auf ttmm.io.

Lange überfällig.

Das ist es. Es ist lange überfällig. Ein Release-Team für eines der größten Projekte im Internet, das nur aus Frauen besteht, hätte schon vor Ewigkeiten passieren müssen. Während ich enttäuscht bin, dass es so lange gedauert hat, Realität zu werden, bin ich auch froh, dass es endlich, endlich so weit ist.

Iceberg – der schlichte Markdown-Editor für Gutenberg

Als ich im Vorfeld von Iceberg gehört habe, wusste ich noch nicht so richtig, worum sich das neueste Projekt von Rich Tabor genau dreht. Der für schicke WordPress-Themes und intelligente Artikel zu Gutenberg bekannte Entwickler aus Amerika hat sich für sein neues Projekt erneut mit Jeffrey Carandang zusammen getan, mit dem er schon früher erfolgreich gearbeitet hat.

Was ist Iceberg also?

Ihr neuestes Projekt Iceberg habe ich zunächst als den ambitionierten Versuch verstanden, eine neue Gutenberg-kompatible Markdown-Editor-App an den Markt zu bringen.

Markdown ist eine von uns Internet-Menschen gern genutzte Auszeichnungssprache, die das einfach formatieren von Texten ohne Interface oder komplexeren Code wie HTML ermöglicht.

Mein erster Workflow mit GitHub Actions

Ich habe heute zum ersten Mal einen »Workflow« mit »GitHub Actions« erstellt, um eine Travis-CI-Integration zu ersetzen. Erfreulicherweise ging das recht schnell von der Hand. Hier möchte ich den Prozess als kleinen Einstieg in das Thema beschreiben.

Bei dem Workflow geht es darum, das DEWP-Planet-Feed-Plugin nach Erstellen eines GitHub-Releases in einer direkt nutzbaren Form an den Release anzuhängen, damit Nutzerinnen und Nutzer nicht lokal NPM anwerfen und dann Webpack ausführen müssen, bevor sie es nutzen können.

REST-API-Antwort um eigenen Eintrag erweitern

Die REST-API ist ein Teil von WordPress, mit dem ich relativ selten direkt kommuniziere. Wenn, geht es oft um Filtermöglichkeiten für eine Post-Liste, die im Frontend angezeigt wird, das heißt: Der Website-User ändert einen Filter, wodurch im Hintergrund eine Anfrage an die REST-API geschickt und die Liste mit den Daten der Antwort angepasst wird.

Bis vor Kurzem habe ich dabei immer einiges an HTML innerhalb von JavaScript erzeugt, um das Markup für die einzelnen Posts mit den Daten der REST-API-Antwort zu erstellen. Immer mit Umständlichkeiten oder Dingen, die sich nicht einfach umsetzen lassen, etwa Markup für Responsive Images, das sonst bei bestimmten Bildfunktionen von WordPress direkt mit erstellt wird.

Beim letzten Anwendungsfall kam mir dann der Gedanke, ob das nicht auch schlauer geht.

Frag Dr. KrautPress

Wir haben eine lange Liste von möglichen Themen für neue Artikel hier bei KrautPress. Um diese Themensammlung etwas aufzulockern und in nächster Zeit mehr auf die Fragen unserer Leserinnen und Leser eingehen zu können, möchten wir mit „Frag Dr. KrautPress“ eine neue kleine – und sicherlich unregelmäßige – Rubrik starten.

Ganz im Stil einer klassischen Ratgeber-Kolumne einschlägiger Jugendmagazine werden wir eingesendete Fragen aus der Leserschaft beantworten, so lange sie sich mit WordPress, dem WordPress-Ökosystem oder allgemein dem Betrieb und Aufbau von Websites beschäftigen.

Code-Darstellung in Gutenberg verbessern

Wer auf der eigenen Website, so wie wir hier, von Zeit zu Zeit Code-Schnipsel präsentiert, greift dafür gern auf sogenannte Syntax-Highlighter zurück.

Ähnlich, wie in den meisten Code-Editoren oder IDEs, präsentieren Syntax-Highlighter den Code in verschiedenen Farben. So erleichtern sie Entwicklerinnen und Entwicklern ebenso wie Interessierten mit Grundkenntnissen der betreffenden Programmiersprache das Lesen des Code-Schnipsels. WordPress-Plugins für diese Zwecke gibt es seit Jahren wie Sand am Meer, aber wie verändert sich das Spielfeld durch den Gutenberg-Editor?

Das bringt WordPress 5.4

Heute Nacht wird, allen widrigen Umständen zum Trotz, voraussichtlich das nächste größere WordPress-Update veröffentlicht werden – 5.4.
Wir nutzen die Gelegenheit und schauen einmal genauer auf die Änderungen, die mit dieser neuen Version anstehen.

Editor

Der Block-Editor ist seit bald drei Jahren der primäre Fokus der WordPress-Core-Entwicklung und daran ändert sich auch in dieser Version nicht viel. Zwischen WordPress-Updates testet das Team hinter dem Gutenberg-Editor neue Funktionen und Änderungen in einem eigenen Plugin und die Änderungen bis einschließlich Version 7.5 dieses Plugins sind in WordPress 5.4 enthalten.

Neue Blöcke

Zwei neue Core-Blöcke stehen zusammen mit WordPress 5.4 in den Startlöchern: