Das Durchkoppeln, oder: nutzt mehr Bindestriche!

Bei meinem Praktikum in der t3n-Redaktion hat sich bei mir eine mir vorher unbekannte Rechtschreibregel eingeprägt, die eben schon vorgekommen ist: die Nutzung des Bindestrichs zum Verbinden von Komposita, das Durchkoppeln.

Seitdem fällt mir auf, wie wenig dieses Prinzip zumindest in meinem Umkreis genutzt wird (vielleicht liegt der Ursprung bei angloamerikanischen Vorbildern, wie auf der grammis-Seite »Die Besonderheiten der Kompositaschreibung« vermutet), und ich nerve Simon regelmäßig mit Hinweisen darauf, wenn ich Texte von ihm gegenlese und beispielsweise ein WordPress Theme statt WordPress-Theme finde, oder Open-Source statt Open Source (es wäre zu einfach, wenn überall ein Bindestrich hingehören würde, deshalb wird bei zusammengesetzten Fremdwörtern mit Adjektiv am Anfang kein Bindestrich gesetzt – ein weiteres Beispiel wäre Social Media. Wenn so ein Sonderfall allerdings Teil eines Kompositums ist, wird alles gekoppelt, etwa die Open-Source-Software).

Wie WordPress versucht, 404-Fehler zu vermeiden

Normalerweise tauchen 404-Fehler im Web auf, wenn eine URL falsch eingegeben oder ein veralteter Link aufgerufen wurde. Änderungen an URLs können schnell passieren, mir zum Beispiel geht es manchmal so, dass mir erst nach der Veröffentlichung eines Beitrags einfällt, dass der Slug für einen Artikel nicht optimal ist.

Nur möchte natürlich niemand, dass Besucherinnen und Besucher auf 404-Seiten landen, daher gibt es verschiedene Plugins, um Redirects einzurichten, sodass auch veraltete Links zum richtigen Ziel führen.

Manchmal ist das Erstellen von manuellen Redirects aber gar nicht notwendig, weil WordPress verschiedene Handgriffe tut, um 404-Fehler zu vermeiden und solche Anfragen nach Möglichkeit auf Inhalte weiterzuleiten.