Das WordCamp Europe 2026 in Krakau ist vorbei! Und wie jedes Jahr wurde zum Ende des Camps die nächste Stadt bekanntgegeben: 2027 fahren wir nach Málaga! Das WordCamp Europe 2027 findet vom 27. bis 29. Mai 2027 an der andalusischen Mittelmeerküste statt.

Málaga klingt nicht nur nach Sonne, Tapas und Meer. Ende Mai werden wir mit Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad rechnen dürfen.

WordCamp Europe unter der Sonne Andalusiens

Málaga ist weit mehr als nur Strand und Pablo Picasso. Die Stadt hat in den letzten Jahren eine beeindruckende kulturelle Entwicklung durchgemacht und gilt heute als eine der lebendigsten Städte Südspaniens, mit einer gut vernetzten Tech-Community und einer starken spanischen WordPress-Community im Rücken, die sich sehen lassen kann.

Und wer nach den Sessions noch Energie hat: Die Altstadt von Málaga, die Alcazaba und der Hafen sind zu Fuß gut erreichbar. Ein Abendspaziergang entlang der Küstenpromenade mit einer Tapa in der Hand — das gehört dann einfach dazu.

Ein Gespräch mit einer Organisatorin

Ich habe mich mit Delia Carballo unterhalten, die als Local Lead einen wichtige Rolle im Orga-Team des nächsten WordCamp Europe spielen wird. Die passende Podcast-Folge gibt’s im englischen Feed des KrautPress-Podcast.

Die lokale WordPress-Community in Leipzig veranstaltet im Mai zum vierten Mal in Folge ein kleines, aber feines WordCamp. Das „Leipziger Modell“ habe ich hier schon vor knapp zwei Jahren gelobt. Mit einem kleinen, sehr fokussierten und vor allem sehr günstigen Camp ist die Leipziger Community seit Jahren ein leuchtendes Beispiel dafür, wie WordCamps in Deutschland nach der Pandemie funktionieren können.

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Nein, für WordPress besteht kein unbedingter Mangel an Event-Plugins. Aber als die geniale Lesley Sim neulich fragte, ob jemand das neue Event-Plugin, das sie mitgegründet hat, testen möchte, habe ich nicht lange gezögert.

In einschlägigen Kreisen ist Sim für das einzigartige (aber leider auch einzigartig teure) Newsletter-Plugin Newsletter Glue bekannt. Das Plugin, das sie inzwischen verkauft hat, ist, was den WP Letter antreibt und verbindet seit Jahren erfolgreich Funktionalität und Design zu einem sehr stimmigen Gesamtpaket. Ich hatte also wirklich hohe Erwartungen an das neue Plugin.

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Nachtrag März 2025: nach einem erfolgreichen Start treffen wir uns am 11. März wieder. Die Anmeldung dafür machen wir auf KrautPress Events.

Wir starten Ende Februar eine neue kleine Veranstaltungsreihe: den KrautPress Website Club. Gemeinsam mit Matthias Pfefferle werden wir uns einmal im Monat treffen und ganz im Sinne des WordPress-Mottos „democratize publishing“ zusammen über persönliche Websites sprechen.

Matthias ist im deutschsprachigen Raum, aber vor allem in der WordPress-Welt, eine der Instanzen zum Thema IndieWeb. Mit ihm über kleine Ideen für Websites zu sprechen oder einen unerwarteten Deepdive zu Themen wie Webfinger, .well-known oder Webmentions zu machen, motiviert mich persönlich immer an meinem eigenen Blog zu arbeiten. Und genau diese Aspekte wollen wir zukünftig regelmäßiger gemeinsam anschauen. Das erste Treffen wird am 26. Februar von 17:30-18:30 Uhr stattfinden und hat kein fixes Thema. Es wird aber definitiv um das Open Web, WordPress und persönliche Websites gehen. 🙂

Wir wollen das Ganze als eine Art Online-Meetup durchführen und für den Start dafür auf Zoom setzen. Die Teilnahme ist offen für alle Interessierten und natürlich kostenfrei. Zur Anmeldung haben wir im Moment noch kein schickes System aufgesetzt, stattdessen gibt’s den Zoom-Link per E-Mail einfach für alle, die hier in den Kommentaren Interesse bekunden.

Gestern wurde ein neues Kapitel für die populäre englischsprachige WordPress-Website und private Slack-Community Post Status aufgeschlagen. Joost de Valk und seine Frau Marieke van de Rakt haben bekannt gegeben, dass sie Post Status übernommen und von einer amerikanischen Firma in eine niederländische Stiftung überführt haben. Ich hatte einige Fragen, also habe ich Joost gefragt, ob er mir ein paar davon beantworten kann. Dieses Interview gibt es als im Original drüben im englischen KrautPress-Podcast. Das hier ist eine übersetze und leicht gekürzte Version.

Lass uns vielleicht damit anfangen, was Post Status so besonders macht.

Joost: Ich denke, was Post Status historisch besonders gemacht hat, waren unterschiedliche Dinge zu unterschiedlichen Zeiten. Als es gegründet wurde, war es Brian Krogsgard, der es ins Leben rief und sehr tiefgründige, analytische Artikel darüber schrieb, wie es bei WordPress läuft, und einige ziemlich ernste Fragen zum Ökosystem stellte. Er schuf eine Community auf Slack, in der viele dieser Diskussionen stattfanden, hauptsächlich unter Menschen, die mit WordPress ihr Geld verdienen. Das funktionierte gut, und die Community wuchs weiter. Als Brian ging und es an Cory und Lindsey übergab, wurde der Community-Aspekt immer wichtiger. Immer mehr Menschen begannen, miteinander zu sprechen, und die Gruppe wurde immer größer, während auch WordPress wuchs.

Es gibt vieles, das WordPress heute besonders macht. Das meiste davon sind keine Dinge, sondern Menschen. Menschen mit sehr unterschiedlichen Hintergründen im WordPress-Ökosystem, die sehr gute und offene Diskussionen führen, die relativ leicht moderiert werden.

Also, wir bemühen uns, sicherzustellen, dass alle respektvoll miteinander umgehen. Es gibt viele große Besitzer*innen großer Plugins und viele Leute von Hosting-Unternehmen, mit denen wir diskutieren. Diese Vielfalt an Meinungen bringt wertvolles Feedback.

Du hast bereits die Geschichte von Brian und Cory erwähnt. Jetzt wird es Zeit für das nächste Kapitel für Post Status, das ist der Grund, warum wir heute sprechen. Es ist eine große Neuigkeit und etwas, das schon längere Zeit in Arbeit war, oder?

Joost: Ja, es hat ziemlich lange gedauert. Ich hatte längere Zeit mit Cory diskutiert, was wir mit Post Status machen sollen. Soll es ein tatsächlich profitables Unternehmen werden? Oder würde das die Community zerstören? Ich kam zu dem Schluss, dass es schwer wäre, viel Geld zu verdienen, ohne die Community zu gefährden. Und in den letzten Monaten wurde mir klar, dass es wichtig ist, einen Ort zu haben, an dem Menschen frei sprechen können. Also haben wir die Anteile von Cory und Lindsey gekauft und sie direkt an eine neu gegründete Stiftung in den Niederlanden gespendet.

Die Stiftung ist gemeinnützig, und ich bin der Vorsitzende. Post Status soll für alle zugänglich bleiben und der Community dienen. Michelle Frechette bleibt als Geschäftsführerin und wir suchen Sponsoren, um langfristige Nachhaltigkeit zu gewährleisten.

Das klingt nach einem Plan. Was sind die nächsten Schritte?

Joost: Wir werden die Infrastruktur umstellen und den Slack-Workspace auf eine Non-Profit-Version upgraden. Michelle startet einen neuen Podcast „Get Hired“, um Menschen beim Einstieg ins WordPress-Ökosystem zu helfen.

Und bei den Post-Status-Mitgliedschaften, die nach wie vor kostenpflichtig sind, habt ihr auch Änderungen vorgenommen, richtig?

Joost: Ja, wir senken die Kosten erheblich. Früher war es recht teuer, aber wir reduzieren den Preis auf 50 USD pro Jahr. Und intern waren wir uns schon einig: Falls sich jemand das nicht leisten kann, finden wir dennoch einen Weg, den Zugang zu ermöglichen.

Das war vorher schon Corys Politik, richtig?

Joost: Ja genau, Cory war da sehr großzügig. Und genau, das ist auch unser Ziel. Wir möchten alle in der WordPress-Community einbinden und hoffen auf freiwillige Beiträge.

Danke dir.

Joost: Gerne.