Ja, Kommentar-SPAM ist tatsächlich ein alter Hut. Aber leider auch 2016 noch ein Thema, über das wir sprechen müssen. Standardmäßig wird mit WordPress das Plugin Akismet ausgeliefert, das out of the box einen ordentlichen Schutz vor SPAM-Kommentaren bietet. Das Problem: im Prozess der SPAM-Erkennung spricht Akismet mit seinem Heimatserver in Amerika und übermittelt dabei unweigerlich Daten der Kommentatoren in die Vereinigten Staaten.

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Wer WordPress nicht nur lokal auf dem eigenen Rechner installiert, sondern besagten Rechner anschließend auch mit auf Reisen genommen hat, wird das folgende Problem kennen: Bei fehlender Datenverbindung wollen manche Seiten einfach nicht laden, andere machen bei sehr niedriger Bandbreite schlapp. Der Grund in beiden Fällen ist das Einbinden fremder Inhalte (in der Regel Schriften, CSS- oder JavaScript-Dateien) von externen Quellen.

Von Zeit zu Zeit ist so eine Internetabstinenz ganz lehrreich. So haben wir endlich einmal die Gelegenheit zu erkennen, welche Plugins oder Themes Inhalte von fremden Domains laden. In meiner Erfahrung sind über 90% dieser Fälle vollkommen Überflüssig und der Ignoranz oder Unwissenheit der Entwickler geschuldet. Eine perfekte Chance dieses Verhalten dauerhaft zu unterbinden!
Immer wieder haben wir aber auch externe Aufrufe, die sich nicht einfach abschalten lassen, ohne die Funktionalität der Seite einzuschränken. Seien es eingebettete Youtube-Videos, Typekit-Schriften oder karten von Open Street Map.

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Das Internet Archive betreibt mit Diensten wie der Wayback Machine große Anstrengungen, Webinhalte dauerhaft zu sichern. Der Dienst speichert automatisch verschiedene Websites, die sich anschließend auf archive.org/web/ abrufen lassen, auch wenn die originalen Inhalte schon lange nicht mehr verfügbar sind.

Aus eigenem Antrieb schaut die Wayback Machine aber mitunter recht selten auf Seiten vorbei, weshalb Mickey Kay mit Archiver ein Plugin gebaut hat, das bei jeder Änderung einer Seite die Inhalte automatisch an das Internet Archive sendet.

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Unter dem Codenamen Bionic Butterfly ist seit gestern die erste Betaversion von WooCommerce 2.7 erhältlich. Das sehr populäre Plugin zum Betrieb von Onlineshops hat in den vergangenen Jahren einen ähnlich intensiven Update-Rhythmus gefahren, wie WordPress selbst und kann heute mit einer ganzen Reihe von Änderungen und Neuerungen aufwarten, über die sich vor allem Entwicklerinnen und Entwickler freuen werden.

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Vom Geben und Nehmen

Einer der Faktoren, die WordPress so stark machen, ist das WordPress-Ökosystem. Neben einer ganzen Industrie von kleinen Dienstleistern, größeren Agenturen und Content-Produzenten besteht dieses Ökosystem auch zu einem nicht unerheblichen Teil aus Theme- und Plugin-Entwicklern. Denn zusätzlich zu den vielen tausend kostenfreien Plugins und Themes auf WordPress.org hat sich in den letzten Jahren ein stetig wachsender Markt für kostenpflichtige Themes und Plugins entwickelt.
Durch die Waren und Dienstleistungen dieses Ökosystems werden Nutzerinnen und Nutzer zum einen ganz unmittelbar unterstützt: Service-Dienstleister helfen bei Einrichtung und Wartung von WordPress, Agenturen realisieren komplexe Auftritte und die Anbieter von Bezahl-Erweiterungen schaffen ein Angebot, das auf dem kostenfreien Markt nicht in der Form geboten werden könnte. Häufig sind es aber auch genau diese Personen und Firmen, die ihr Wissen und ihre erkaufte Zeit am Ende wieder dafür einsetzen, in den Foren auf WordPress.org kostenlosen Support zu leisten, kostenfreie Themes und Plugins anzubieten und letzten Endes auch den WordPress-Core weiterzuentwickeln.

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Das Konzept des Custom CSS Editors im Theme-Customizer hat mich recht schnell überzeugt. Für Einsteiger mit kleinen Änderungswünschen ist der Customizer genau der richtige Ort. Und Freunden und Bekannten einfach einen Code-Schnipsel schicken zu können, der via Custom CSS zum Einsatz kommt, wird das Leben einiger Menschen deutlich einfacher machen.
Aber auch über die aktuell nutzbaren Funktionen hinaus werden wir in der nahen Zukunft vermutlich einige spannende Entwicklungen rund um den neuen CSS-Editor sehen. Denn dieser ist darauf ausgelegt, von Entwicklerinnen und Entwicklern erweitert zu werden.

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Es gehört unter uns WordPress-Schreiberlingen zum guten Ton von Zeit zu Zeit auf Backups hinzuweisen. Vor allem in Tutorials, die sich vorrangig an Einsteiger richten und potentiell Schaden an einer Installation verursachen können, findet sich häufig ein Hinweis auf eine vorher anzulegende Sicherheitskopie.
Aber sind Backups nur vor Eingriffen in einer Installation sinnvoll? Werfen wir also einen Blick auf den doppelten Boden, den wir unter all unseren WordPress-Installationen einziehen sollten: regelmäßige, automatische Backups.

Wie sichern?

Gleich beim ersten Punkt wird die Antwort ein wenig schwierig. Während ich persönlich der Meinung bin, dass es von jeder WordPress-Instanz immer ein vom Seiten-Betreiber (oder technischen Dienstleister) erstelltes Backup geben sollte, verlassen sich andere ganz auf die Hoster.
Und ja, selbstverständlich haben die meisten ernstzunehmenden Hoster serverseitig ein eigenes System für Backups am Start. Mir ist aber kein Fall bekannt, in dem ich als Kunde einstellen könnte, wann und wie gesichert werden soll. Außerdem bin ich in diesem Fall meist vom Hoster abhängig, wenn ich mein Backup wiederherstellen möchte.

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