MFG mit freundlichen Grüßen

Wer schon bei der Eingabe von relativ unkomplizierten Wörtern wie Desoxyribonukleinsäure Krämpfe in den Fingern bekommt, freut sich über Textbausteine. Die gibt es in WordPress auch, nur heißen Sie hier Shortcodes und setzen ein wenig Programmierung voraus. Die lohnt sich dann aber. Wie das geht, verrät dieser Beitrag.

Shortcodes – nützliche Helfer

Deutsch ist eine schöne Sprache. Durch geschickte Aneinanderreihung von Begriffen bilden wir Ausdrücke, die sehr präzise Dinge beschreiben. Allerdings entstehen dabei Wortungetüme wie das Bundes­aus­bildungs­förderungs­gesetz, das uns unter seiner Abkürzung BAföG besser bekannt ist. Wer vermutet, dass sich hinter der Abkürzung NMU eine Nahrungs­mittel­unver­träg­lich­keit versteckt oder BUZ die Abkürzung für die Berufs­unfähig­keits­zusatz­ver­sicherung ist? Letztere sollte vorsorglich abgeschlossen werden, wenn man ähnlich lange Begriffe häufig schreiben muss; Tippfehler sind vorprogrammiert.

Zum Glück gibt es ja Textbausteine. Textbausteine sind so alt wie die Textverarbeitung auf Computern und können nicht nur lange und kompliziert zu schreibende Wörter, sondern auch ganze Textpassagen ersetzen – Formatierung inklusive.

Auch WordPress verwendet Textbausteine, nur heißen sie hier Shortcodes. Bereits in WordPress Version 2.5 wurde die Shortcode API geschaffen, mit der die Eingabe wiederkehrender Textabschnitte vereinfacht werden soll.

Ist AMP die Zukunft?

Das maßgeblich von Google vorangetriebene Projekt "Accelerated Mobile Pages" will Websites schneller und mobiloptimiert ausliefern. Aber was ist mit HTML?

Vorab: Wenn ich heute von AMP spreche, dürfen auch Ansätze wie der von Facebook mit Instant Articles nicht vernachlässigt werden. Das Konzept ist in beiden Fällen das gleiche: Inhalte sollen aus dem freien Internet auf die geschlossenen Plattformen der Internet-Giganten wandern.
Das Versprechen der Anbieter ist eine schnellere Auslieferung der Beiträge (Stichwort: Ladezeiten) und Monetarisierbarkeit aktuell durch Anzeigen.

Die Technik hinter AMP

Werfen wir einen Blick in die Dokumentation, so stellen wir schnell fest, dass AMP nicht anderes ist, als ein etwas eingekochtes HTML. Die Anzahl der verfügbaren Tags ist etwas geringer, die Nutzung von CSS und JavaScript eingeschränkt.

In einigen Fällen sehen Tags etwas anders aus, als wir es von HTML gewohnt sind. So wird aus

<img src="welcome.jpg" alt="Welcome" height="400" width="800"></img>
Code-Sprache: HTML, XML (xml)

In der AMP-Version folgendes:

<amp-img src="welcome.jpg" alt="Welcome" height="400" width="800"></amp-img>
Code-Sprache: HTML, XML (xml)

Die Sache mit der Suchmaschinenoptimierung

Die Nutzung von SEO-Plugins ist für viele (semi-)­professionelle Bloggerinnen und Blogger ein absolutes Muss. Doch was tun, wenn man zu einem Wechsel des Plugins gezwungen ist?

Wenn man mich in den vergangenen Jahren gefragt hat, welches SEO-Plugin ich für WordPress empfehlen könne, war meine Antwort immer klar: „wpSEO“. Im Vergleich zu vielen Mitbewerbern verfügte wpSEO über ein sauberes und klar strukturiertes Interface, eine nerd-kompatible Dokumentation und den besten (deutschsprachigen) Support, den ich mir überhaupt vorstellen konnte.

Seit Sergej im Juni 2015 seinen Rückzug aus der WordPress-Community angekündigt hat, habe ich das Schicksal von wpSEO stets als ungewiss wahrgenommen. Zunächst fand sich kein geeigneter Käufer für das Projekt, dann kam doch der Verkauf, gefolgt vom Launch eines wpSEO-Blogs und seit November ’15 einer Reihe von Updates, die für meinen Geschmack in die falsche Richtung gehen.

Feed-Tracking mit FeedPress

Ähnlich wie der inzwischen von Google aufgekaufte Dienst Feedburner ermöglicht FeedPress das Tracken von Zugriffen und Klicks auf Beiträge in einem RSS-Feed.

Als wir mit dem PressWerk Podcast im letzten Jahr in den DEWP Planet-Feed gekommen sind, war ich besonders neugierig, wie sich das auf unsere Besucherzahlen auswirken würde. Als alter Daten-Nerd war mir ein Vorher-/Nachher-Unterschied der Zugriffe nicht genug. Ich habe mich auf die Suche nach einer Tracking-Lösung gemacht.

Das Problem mit Feedburner

Der 2004 gegründete Feed-Analyse und -Tracking Dienst Feedburner stirbt seit dem Kauf durch Google 2007 einen langsamen aber sicheren Tod. Google hat im Laufe der Zeit APIs abgeschaltet und Funktionen eingestellt.

Ein weiteres Schloss an der Tür

Mit 2-Faktor-Authentifizierung werden dieser Tage viele online Services abgesichert. Selbstverständlich gibt es auch für WordPress Lösungen in den verschiedensten Geschmacksrichtungen.

Die Idee, bei Anmeldung neben einem Passwort noch eine zweite Bestätigung in Form eines Codes zu verlangen, ist nicht neu. Weil dann für einen Angriff nicht nur ein Passwort erraten, sondern auch etwas physisches (TAN-Liste, Code-Generator, Mobiltelefon) in Besitz gebracht werden muss, erhöht eine richtig implementierte 2-Faktor-Authentifizierung den Schutz – zum Beispiel – des WordPress-Backends erheblich.

Die Qual der Wahl

Seit 2013 fasziniert mich die Idee, meine WordPress-Instanzen mit einem zweiten Faktor zusätzlich zu schützen. Anfänglich war das Angebot an Plugins auf WordPress.org überschaubar (und wenig berauschend).

Mit dem Auftauchen kommerzieller Anbieter wie Duo oder Clef kam etwas Bewegung in die Szene. Für mich persönlich war es aber keine Option, meinen WordPress-Login an einen Drittanbieter zu koppeln, von dessen Infrastruktur am Ende im Zweifelsfall abhängt, ob meine Nutzer sich anmelden können oder nicht.