Starter-Content für WordPress-Themes

Über die Starter-Content-Funktion können Themes seit WordPress 4.7 Inhalte mitliefern, die sich in eine frische Installation übernehmen lassen. So müssen Nutzer nicht komplett bei Null anfangen.

Um den Einstieg in ein Theme und die manchmal vielen Optionen zu erleichtern, können Theme-Entwickler eine XML-Datei mit Demo-Daten bereitstellen, die von den Usern dann importiert werden können.

Neben dieser Möglichkeit gibt es seit WordPress 4.7 die »Starter Content«-Funktion, die gegenüber der XML-Variante ein paar Vorteile bietet:

  • Es muss keine Datei importiert werden, weil die Starter-Inhalte direkt in das Theme integriert sind. Damit fällt ein – für einige potenziell schwieriger – Schritt weg.
  • Die Anzeige der Starter-Inhalte geschieht im Customizer, wo vor der Übernahme noch Dinge angepasst werden können.

WordPress-Themes mit Twig und Timber erstellen

Für WordPress ist eine große Auswahl an fertigen Themes verfügbar. Aber oft gibt es Sonderwünsche oder Bedarf an einem individuellen Design. Dann ist etwas Handgestricktes oft unvermeidlich.

In WordPress werden Templates so programmiert, dass HTML und PHP vermischt werden. Um ein eigenes Theme entwickeln zu können, sind daher bestimmte grundlegende PHP-Kenntnisse oder zumindest die Bereitschaft zur Beschäftigung mit der Programmiersprache erforderlich. Dazu kommt auch noch, dass WordPress sehr viele Funktionen in der Form von sogenannten Template-Tags anbietet.

Für manche Personen kann das eine Hürde sein, in WordPress einzusteigen.

Zum Beispiel:

  • ist nicht jeder Frontend Entwickler/- in oder Webdesigner/-in bereit, viel Zeit in das Lernen PHP zu investieren.
  • kennen viele PHP-Entwickler sich mit WordPress nur begrenzt aus und finden es, sagen wir mal, etwas gewöhnungsbedürftig.
  • müssen Entwickler, die von anderen Content-Management-Systeme kommen, komplett umdenken.

Hinzu kommt, dass das Mischen von PHP und HTML auch ein gewisses Risiko in sich birgt. Weil PHP auf dem Server ausgeführt wird, können versehentlich Sicherheitslücken entstehen, wenn Daten nicht korrekt validiert oder bereinigt werden. Eine Möglichkeit die genannte Probleme zu lösen, wäre eine Template-Engine. Damit kann nach dem „Model View Controller“-Muster, kurz MVC, gearbeitet werden.

i18n und L10n von Themes

Internationalisierung und Lokalisierung tragen z.B. zur Verbreitung von Themes bei. Zunächst muss jedoch das eine erledigt sein, bevor das andere begonnen werden kann. Darum soll es in diesem Artikel gehen. Was muss ich als WordPress Theme-Entwickler/-in tun, damit mein Theme übersetzt werden kann.

Numeronyme, wo man nur hinschaut

Ich nehme an, den meisten von euch geht es genauso: Wenn man mit den Abkürzungen wie i18n und L10n noch nicht so häufig konfrontiert wurde, fühlt man sich anfangs erst einmal etwas verloren. Liest man dann einen Text, in dem der Autor fast beiläufig weitere dieser Numeronyme wie g11n, a11y oder p13n einfließen lässt, kommt schnell die Vermutung auf, hier würde sich jemand auf unsere Kosten amüsieren wollen. Dabei handelt es sich rein schreibtechnisch um Begriffe, die nur mit ihrem Anfangs- und Endbuchstaben geschrieben werden und wo alle weiteren Buchstaben durch die Anzahl derselben ersetzt werden.

Für diesen Artikel sind die Numeronyme i18n und L10n wichtig. i18n steht für Internationalization (Internationalisierung). Mit L10n wird der Begriff Localization (Lokalisierung) abgekürzt. Es wird im Gegensatz zu den anderen Numeronymen mit einem großen L geschrieben, um Verwechslungen zu vermeiden. Beide werden seit einiger Zeit sehr gern zu g11n,  sprich Globalization (Globalisierung), zusammengefasst.

Dann kauf’ ich mir einfach ein Theme …

… oder ich mach mein eigenes Ding? Ein Blick in den Kleiderschrank von Free-, Multipurpose und CMS-Themes hilft uns bei der Wahl des passenden Kleidungsstückes für unser WordPress. In der richtige Größe und Farbe ausgewählt, wirkt der Inhalt gleich viel besser. Notfalls kann ein Schneider mit einer Anpassung helfen.

Wer WordPress installiert, erhält drei verschiedene Gestaltungsvorlagen mitgeliefert, die bei WordPress Themes genannt werden. Diese Standard-Themes sind sorgfältig programmiert, entsprechen dem neuesten Entwicklungsstand von WordPress und erlauben einige Anpassungen, mit denen die eigene Website etwas individueller gestaltet werden kann.

Allerdings machen sich viele Anwender nicht einmal die Mühe, die vorgegebenen Header-Bilder auszutauschen. Das Ergebnis sind hunderte WordPress-Websites, die das gleiche Header-Bild „Kaktus auf Schreibtisch“ aus dem aktuellen Standard-Theme Twenty Seventeen zeigen.

Kostenlose Vielfalt: WordPress-Theme-Verzeichnis

Wer seine Website etwas kreativer gestalten möchte, kann sich im WordPress-Verzeichnis eines der über 4.500 kostenlos erhältlichen Themes aussuchen. Die Richtlinien des WordPress-Theme-Review-Teams sorgen dafür, dass Anwender bei den hier angebotenen Themes keine unangenehmen Überraschungen erleben.

Premium-Themes und -Plugins kostenlos einsetzen?

Von Zeit zu Zeit tauchen dubiose Angebote für kostenfreien oder sehr günstigen Zugang zu Premium-Themes und -Plugins auf. Was hat es damit auf sich?

Vom Geben und Nehmen

Einer der Faktoren, die WordPress so stark machen, ist das WordPress-Ökosystem. Neben einer ganzen Industrie von kleinen Dienstleistern, größeren Agenturen und Content-Produzenten besteht dieses Ökosystem auch zu einem nicht unerheblichen Teil aus Theme- und Plugin-Entwicklern. Denn zusätzlich zu den vielen tausend kostenfreien Plugins und Themes auf WordPress.org hat sich in den letzten Jahren ein stetig wachsender Markt für kostenpflichtige Themes und Plugins entwickelt.
Durch die Waren und Dienstleistungen dieses Ökosystems werden Nutzerinnen und Nutzer zum einen ganz unmittelbar unterstützt: Service-Dienstleister helfen bei Einrichtung und Wartung von WordPress, Agenturen realisieren komplexe Auftritte und die Anbieter von Bezahl-Erweiterungen schaffen ein Angebot, das auf dem kostenfreien Markt nicht in der Form geboten werden könnte. Häufig sind es aber auch genau diese Personen und Firmen, die ihr Wissen und ihre erkaufte Zeit am Ende wieder dafür einsetzen, in den Foren auf WordPress.org kostenlosen Support zu leisten, kostenfreie Themes und Plugins anzubieten und letzten Endes auch den WordPress-Core weiterzuentwickeln.

Theme-CSS für den Druck vorbereiten

Ja, es gibt sie noch immer: Menschen die das Internet ausdrucken. Während wir diese Tatsache häufig einfach ignorieren, kann es sich doch lohnen, Webseiten auch für den Druck vorzubereiten.

Ja ich weiß, Print-CSS klingt nach etwas schrecklich veraltetem und viele moderne Websites (von dem meisten WordPress-Themes ganz zu schweigen) verzichten heute bewusst oder unbewusst auf ein gesondertes Styling. Tatsächlich gibt es aber einige Vorteile, die ein paar kleine Designoptimierungen für den Druck durchaus rechtfertigen.

Print-CSS?

Fangen wir ganz von vorne an. Wenn wir CSS schreiben, dann beschäftigt uns dieser Tage vor allem die Ausgabe auf Displays. CSS versteht sich jedoch auf verschiedenen sogernannte Media Types. Neben dem bereits erwähnten screen für Displays auch noch projection, speech, braille und eben print für den Druck. Wenn wir CSS für den Druck bereitstellen wollen, gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten, dies zu tun

Themes richtig anpassen – mit Custom CSS und Child-Themes

Ohne Themes würde jedes WordPress Blog gleich aussehen und das CMS hätte sicherlich nicht die Verbreitung über die es heute verfügt. Aber was tun, wenn einem fertigen Theme die letzte kleine Änderung fehlt?

Während Plugins den Funktionsumfang von WordPress erweitern, stellen die sogenannten Themes das gesamte Design einer Website bereit. Nach der Auswahl eines passenden kostenfreien Themes von WordPress.org oder von einem der zahlreichen Anbieter kostenpflichtiger Themes kommen viele Seitenbetreiberinnen und – betreiber aber häufig an den Punkt, an dem sie feststellen, dass auch einem, mit größter Sorgfalt ausgewählten, Theme ein paar Kleinigkeiten angepasst werden müssen, um die Seite perfekt zu machen.

Der falsche Weg

Wer jetzt direkt die eigenen HTML-, CSS- und PHP-Kenntnisse zusammensammelt und per FTP-Client auf das Theme zugreift, um es zu bearbeiten, begeht einen Fehler, dessen Folgen nicht sofort erkennbar sind. Vorerst mögen die Anpassungen funktionieren, doch spätestens bei der nächsten Theme-Aktualisierung werden alle Änderungen am Theme überschrieben und gehen damit unwiederbringlich verloren.
Ja, die Änderungen können vor einem Update selbstverständlich händisch in die neue Theme-Version übertragen werden. Aber diesen Mehraufwand können wir uns vor Anfang an sparen.