Themes richtig anpassen – mit Custom CSS und Child-Themes

Ohne Themes würde jedes WordPress Blog gleich aussehen und das CMS hätte sicherlich nicht die Verbreitung über die es heute verfügt. Aber was tun, wenn einem fertigen Theme die letzte kleine Änderung fehlt?

Während Plugins den Funktionsumfang von WordPress erweitern, stellen die sogenannten Themes das gesamte Design einer Website bereit. Nach der Auswahl eines passenden kostenfreien Themes von WordPress.org oder von einem der zahlreichen Anbieter kostenpflichtiger Themes kommen viele Seitenbetreiberinnen und – betreiber aber häufig an den Punkt, an dem sie feststellen, dass auch einem, mit größter Sorgfalt ausgewählten, Theme ein paar Kleinigkeiten angepasst werden müssen, um die Seite perfekt zu machen.

Der falsche Weg

Wer jetzt direkt die eigenen HTML-, CSS- und PHP-Kenntnisse zusammensammelt und per FTP-Client auf das Theme zugreift, um es zu bearbeiten, begeht einen Fehler, dessen Folgen nicht sofort erkennbar sind. Vorerst mögen die Anpassungen funktionieren, doch spätestens bei der nächsten Theme-Aktualisierung werden alle Änderungen am Theme überschrieben und gehen damit unwiederbringlich verloren.
Ja, die Änderungen können vor einem Update selbstverständlich händisch in die neue Theme-Version übertragen werden. Aber diesen Mehraufwand können wir uns vor Anfang an sparen.

Farbkontraste mit PHP berechnen

Um die Lesbarkeit von Schrift auf einem farbigen Hintergrund zu gewährleisten, muss der Kontrast von Schrift- und Hintergrundfarbe ausreichend groß sein. Selbstverständlich gibt es eine PHP-Funktion für diese Aufgabe.

Der Anwendungsfall: Mit dem Customizer sollen die Farben eines WordPress-Themes angepasst werden können. Für einfache Link-Farben, Buttons und Akzente ist das weitgehend unproblematisch. Es genügt, eine einzelne Farbe festzulegen.
Wird dagegen die Hintergrundfarbe einer Fläche, auf der Text liegt, farblich angepasst, so ist das Resultat der Anpassung unter Umständen ein fast unlesbarer oder zumindest schwer lesbarer Text. Zum Beispiel schwarze Schrift auf dunkelgrauem Grund, oder hellgraue Schrift auf hellem Grund.
Das mag man im ersten Moment auf das fehlende gestalterische Feingefühl des Benutzers schieben. Aber nicht lesbare Texte sind ein großes Minus für die Barrierefreiheit einer Website.

MFG mit freundlichen Grüßen

Wer schon bei der Eingabe von relativ unkomplizierten Wörtern wie Desoxyribonukleinsäure Krämpfe in den Fingern bekommt, freut sich über Textbausteine. Die gibt es in WordPress auch, nur heißen Sie hier Shortcodes und setzen ein wenig Programmierung voraus. Die lohnt sich dann aber. Wie das geht, verrät dieser Beitrag.

Shortcodes – nützliche Helfer

Deutsch ist eine schöne Sprache. Durch geschickte Aneinanderreihung von Begriffen bilden wir Ausdrücke, die sehr präzise Dinge beschreiben. Allerdings entstehen dabei Wortungetüme wie das Bundes­aus­bildungs­förderungs­gesetz, das uns unter seiner Abkürzung BAföG besser bekannt ist. Wer vermutet, dass sich hinter der Abkürzung NMU eine Nahrungs­mittel­unver­träg­lich­keit versteckt oder BUZ die Abkürzung für die Berufs­unfähig­keits­zusatz­ver­sicherung ist? Letztere sollte vorsorglich abgeschlossen werden, wenn man ähnlich lange Begriffe häufig schreiben muss; Tippfehler sind vorprogrammiert.

Zum Glück gibt es ja Textbausteine. Textbausteine sind so alt wie die Textverarbeitung auf Computern und können nicht nur lange und kompliziert zu schreibende Wörter, sondern auch ganze Textpassagen ersetzen – Formatierung inklusive.

Auch WordPress verwendet Textbausteine, nur heißen sie hier Shortcodes. Bereits in WordPress Version 2.5 wurde die Shortcode API geschaffen, mit der die Eingabe wiederkehrender Textabschnitte vereinfacht werden soll.

Das richtige WordPress-Hosting finden

Die Auswahl an Webhostern verändert sich fast täglich. Die Anbieter unterbieten sich gegenseitig mit immer günstigeren Paketen. Aber worauf muss man bei WordPress-Hosting achten?

Ohne Hosting keine Website. Egal ob WordPress der reines HTML – jedes online verfügbare Dokument muss irgendwo auf einem Server liegen. Hosting ist Geschmacksache. Was meine persönlichen Erwartungen und Anforderungen befriedigt, mag für andere nicht passen. Mein Fokus in diesem Artikel wird daher nicht auf einzelnen Anbieter liegen, obwohl ich für alle Interessierten am Ende eine kleine Liste zusammengestellt habe. Ich werde vielmehr versuchen festzumachen, anhand welcher allgemeiner Merkmale ich gute Hoster definiere.
Worauf gilt es also zu achten, wenn wir uns einen neuen Hoster suchen?

1. Der gute Umgangston – Support und Reaktionszeit

Das erste Kriterium ist ebenso subjektiv wie wichtig: der Kontakt zum Anbieter. Wenn später einmal die Luft brennt, ist ein Kundendienst mit ewigen Reaktionszeiten, mäßig sachkundigem oder unfreundlichem Personal so viel wert, wie kein Kundendienst.
Ob telefonische Erreichbarkeit, Ticket-System, Live-Chat oder Rauchzeichen die angenehmere Kommunikationsform sind, hängt von der Situation und persönlichen Vorlieben ab. Ich kann zum Beispiel mit Chat-Kommunikation hervorragend leben, so lange sie bei Bedarf halbwegs in Echtzeit abläuft.

Ist AMP die Zukunft?

Das maßgeblich von Google vorangetriebene Projekt "Accelerated Mobile Pages" will Websites schneller und mobiloptimiert ausliefern. Aber was ist mit HTML?

Vorab: Wenn ich heute von AMP spreche, dürfen auch Ansätze wie der von Facebook mit Instant Articles nicht vernachlässigt werden. Das Konzept ist in beiden Fällen das gleiche: Inhalte sollen aus dem freien Internet auf die geschlossenen Plattformen der Internet-Giganten wandern.
Das Versprechen der Anbieter ist eine schnellere Auslieferung der Beiträge (Stichwort: Ladezeiten) und Monetarisierbarkeit aktuell durch Anzeigen.

Die Technik hinter AMP

Werfen wir einen Blick in die Dokumentation, so stellen wir schnell fest, dass AMP nicht anderes ist, als ein etwas eingekochtes HTML. Die Anzahl der verfügbaren Tags ist etwas geringer, die Nutzung von CSS und JavaScript eingeschränkt.

In einigen Fällen sehen Tags etwas anders aus, als wir es von HTML gewohnt sind. So wird aus

<img src="welcome.jpg" alt="Welcome" height="400" width="800"></img>

In der AMP-Version folgendes:

<amp-img src="welcome.jpg" alt="Welcome" height="400" width="800"></amp-img>

WordPress 4.7 – ein Überblick

Mit jedem neuen WordPress-Release kommen neue Features, Verbesserungen und Fehlerbehebungen. Was erwartet uns in WordPress 4.7?

Das nächste WordPress Update – Version 4.7 – ist für heute angekündigt. Erfahrungsgemäß gehen Updates im Laufe des späten Abends online, wir haben also den ganzen Tag Zeit, uns seelisch und moralisch auf das Update einzustellen.
Welche Änderungen stehen uns heute noch ins Haus?

Für alle, denen dieser Artikel zu lang ist, haben wir heute drüben im PressWerk eine knapp 40 minütigen Episode zu WordPress 4.7 veröffentlich.

Mediathek und Bilder

PDF Vorschau

Wer schonmal PDF-Dateien in die Mediathek geladen hat, weiß, dass diese in der Medien-Übersicht bisher ohne Vorschau-Bild dargestellt wurden. Zukünftig kann WordPress auch für PDFs automatisch Vorschaubilder anlegen. Was nach einem netten Feature im Backend klingt, könnte auch Anbieter von eBooks oder anderen digitalen Produkten Vorteile bringen: warum sollte ein Thumbnail des PDFs nicht zum Beispiel als Produktvorschau im Frontend angezeigt werden?

WordPress durchleuchten

Wer WordPress einrichtet läuft Gefahr etwas zu übersehen und potentiellen Angreifern damit das Leben leichter zu machen. Tools wie wpcheck helfen beim Aufspüren solcher kleiner Fehler.

In den vergangenen Jahren Monaten ist die Vielfalt an Kommandozeilen-Tools für WordPress geradezu explodiert. Sei es wp cli, mit dem ganze WordPress-Installationen über SSH verwaltet und gesteuert werden können oder kleine Helfer, die lokal installiert werden und Aufschluss über den Zustand einer WordPress-Instanz geben.

Schnelle Tests mit wpcheck

Von Sergej Müller – ja dem Sergej Müller – entwickelt, stellt wpcheck ein schlankes Tool für den schnellen WordPress-Sicherheitstest dar. Der Funktionsumfang von wpcheck ist schnell erklärt: einmal installiert lassen sich WordPress-Seiten mit einem einfachen Befehl auf eine ganze Reihe kleiner Unachtsamkeiten hin überprüfen.